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Martina Rosenboom martina.rosenboom@talentconsulting.info (Hoch)begabte Kinder - vom Problem zur Freude! Information, Beratung und Lösungen aus der Praxis |
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Kreativität fördern - ein
dreiteiliger Aufruf
Dr.
Joanne Foster, kanadische
Forscherin und Autorin, war im
Podcast von Steve Barkley zu Gast.
Aus den drei anregenden Folgen
sind diese drei Artikel erstellt
worden.
Teil
1: Das Verständnis von
Kreativität, ihre Bedeutung und
ihre Entwicklung
Teil
2: Kreativität im Alltag
Teil
3: Stärkung der Kreativität und
unser Auftrag
Hochbegabung
ist relativ von
Deborah Ruf
Wie
kann eine Hochbegabung unsichtbar
sein? Wie sieht es aus mit dem
Vergleich, wenn die Umgebung nicht
passt oder sich ändert? Einige
Grundlagen werden durch
Fallbeispiele von Erwachsenen
ergänzt.
Die
Geburt der Regenwald-Metapher
von Paula Prober
Ein
Artikel mit dem Angebot einer
Metapher, die das ungeliebte Wort
"hochbegabt" umgeht
Begabt
und bescheiden - wie geht das von
Deborah Ruf
Der
Artikel zeigt auf, wie viele
Hochbegabte ihre Begabungen nicht
sehen oder bewusst verbergen.
Wie
begabte Baby-Boomer erzogen wurden von
Deborah Ruf
In
einer mehrjährigen Studie wurden
begabte Erwachsene, die zwischen
1946 und 1964 geboren wurden, zu
ihrer Kindheit befragt. Im
Rückblick beschrieben viele das
Unverständnis ihrer Eltern und
Lehrkräfte mit großen Auswirkungen
auf Selbstbild und soziale
Zugehörigkeit.
Mit
Chaos zum Erfolg von Dr.
Joanne Foster
Tipps
für Erwachsene und Kinder, wie
gerade Chaos ein guter Weg zum
Erfolg sein kann.
Ist
Schreibschwäche bei begabten
Jungen häufig? von
Deborah Ruf
Ihr
Kind vermeidet es zu schreiben.
Ist das Schreibschwäche?
Wahrscheinlich nicht. Dann gibt es
einfache Möglichkeiten, das
Schreiben (wieder) zu erleichtern.
Die
Do's und Don'ts für Lehrkräfte von
begabten Kindern von
Deborah Ruf
Diese
Empfehlungen sind für Lehrkräfte
aller Klassenstufen relevant. Und
wenn Sie Eltern eines begabten
Kindes sind, können Sie sie gerne
an die Lehrkräfte Ihres Kindes
weitergeben.
Schweigen
- die stille Stärke
Es
gibt viele Gründe, warum
hochbegabte Kinder sind manchmal
kaum mündlich beteiligen. Manche
dieser Gründe sind sehr positiv-
auch für die ganze Gruppe! Deshalb
lohnt ein Blick darauf, zusammen
mit ein paar Tipps, wie es (auch
bei Lehrkräften) besser ankommt.
Wenn
es in der Kita schlimmer wird
statt besser: Einschulung
verpasst?
Wenn
du stark vermutest oder sogar
weißt, dass dein Kind hochbegabt
ist, dann ist der rechtzeitige
Termin für die Einschulung oft
schwer zu finden. Und wenn dein
Kind dann doch in der Kita bleibt,
dann wird es manchmal schlimmer
statt besser. Dabei sollte doch
geistige, körperliche und soziale
Entwicklung wieder in Einklang
gebracht werden. Was ist
schiefgelaufen – und was kannst du
tun?
Förderung
des Engagements von Kindern beim
Lernen – in der Schule UND zu
Hause
Professor
Joseph Renzulli tritt seit Jahren
dafür ein, dass Schulen sich mehr
an den Bedürfnissen der Kinder und
Jugendlichen orientieren, damit
Lernen gelingt. Wichtig sind ihm
dabei auch die drei großen E -
Enjoyment (Spaß), Engagement
(Engagement) und Enthusiasm
(Begeisterung). In diesem Artikel
mit kurzen prägnanten Tipps zum
Thema Engagement wird deutlich,
wie sehr es das Lernen zu Hause
betrifft – und damit ist dieser
Text zusätzlich eine Einladung und
Anleitung für Eltern.
Profile
von Hochbegabten - Auffrischung
und Update
Die
sechs Profile von hochbegabten
Kindern sind vielen bekannt: Sie
wurden von Maureen Neihart und
George Betts 1988 in den USA
veröffentlicht und unter anderen
von Franz Mönks (Universität
Nijmegen) 1996 ins Deutsche
übersetzt. Seit-dem werden sie vor
allem genutzt, um die
verschiedenen Lernpersönlichkeiten
von hochbegabten Schülern
anschaulich darzustellen, sie
schneller zu identifizieren und
passende Fördermöglichkeiten
auszuwählen.
Zwischen
Ehrlichkeit und Untertauchen:
Informationsmanagement von
Hochbegabten
Fragt
man hochbegabte Kinder und
Jugendliche, was sie selbst als
größten Unterschied zu ihren
normalbegabten Klassen- und
Altersgenossen sehen, so nennen
viele „Wir nehmen das Lernen
ernst“. Wie gehen sie selbst mit
diesen Unterschieden um? Coleman
und Cross haben dies seit 1988
untersucht und daraus das IMM
(Information Management Modell)
entwickelt: Wir lernen,
Information bewusst zu managen.
Diese Fähigkeit haben und nutzen
wir alle im sozialen Umgang.
Welche speziellen Anforderungen
dabei auf Hochbegabte zukommen und
wie sie damit umgehen – dazu hat
Professor Tracy Cross im Rahmen
der SENGinare im Frühjahr 2023
einen Vortrag gehalten, der hier
skizziert wiedergegeben wird.
Underachievement
- Ursachen und Auswege
Wenn
Eltern Beratung suchen geht es oft
darum, dass die Kinder trotz
Potential (zu?) wenig Leistung
zeigen – vor allem in der Schule.
Dann kommt der Begriff
Minderleistung (englisch:
Underachievement) auf. Was ist
das? Welche möglichen Gründe gibt
es dafür? Was können Eltern tun?
Große
Schritte im kleinsten Bundesland
Ermutigende
Erfolge können in Bremen schon
jetzt Dank Durchhaltevermögen und
Beharrlichkeit vermerkt werden.
Das Ergebnis kann sich sehen
lassen und bestärkt alle Akteure
in ihrer Arbeit: Ein Netzwerk an
Schulen, Kitas und
Vernetzungsstelle arbeitet
gemeinsam an vielschichtigen
Lösungsansätzen für die
Begabtenförderung, die
vielversprechend sind.
Begabtenförderung
und Lernumwelten - Lern- und
Leistungsbedingungen für
hochbegabte Kinder
Ausarbeitung
nach dem Vortrag von Prof.
Dr. Dr. Albert Ziegler beim
Kongress „Gesichter von
Hochbegabung“ in Bensberg
__________________
Die folgenden Artikel geben als Übersetzungen erste Einblicke in die Arbeit von Josef Renzulli und vor allem in sein SEM, dem Schoolwide Enrichment Model. Die Originaltexte sind jeweils verlinkt.
Bekämpfung
der Leistungslücke
von Josef Renzulli
Zur
Verbesserung der Schulen und des
Lernens sollte statt einer
weiteren Betonung der Meisterung
des Stoffes mehr Wert auf Freude,
Engagement und Enthusiasmus für
das Lernen (die „3 Es“: Enjoyment,
Engagement and Enthusiasm) gelegt
werden. Nötig wäre eine
Fokusverschiebung vom deduktiven,
didaktischen und präskriptiven hin
zum induktiven, investigative und
forschenden Ende des Kontinuums
der Lerntheorien. Auf Engagement
der Schüler:innen ausgerichteten
Fähigkeiten, die den jungen
Verstand wachsen lassen, werden
echte Begeisterung für das Lernen
gefördert und die Leistungen
gesteigert.
Die
drei E für erfolgreiche Leistung
von Josef Renzulli
Enjoyment,
Engagement and Enthusiasm (Spaß,
Engagement und Begeisterung) – mit
diesen drei Worten kann man
beschreiben, wie SchülerInnen und
Lehrkräfte zu besserem Unterricht
kommen. Es sind keine neuartigen
Zutaten sondern grundlegende
Beobachtungen für gelingenden
Unterricht. Von da aus ist es nur
noch ein Schritt zu Bereicherungen
des Unterrichts, die „kein Kind
gelangweilt zurücklassen“. Als
konkretes Modell wird das
triadische Enrichment-Modell
vorgestellt.
Die
Vorteile von Pull-Out-Programmen
von Josef Renzulli
Zuerst
werden vier Grundparameter von
Pullout-Programmen dargestellt: es
ist ein administratives Model, in
der Grundschule effektiver als an
weiterführenden Schulen, Maßnahmen
müssen in den regulären Unterricht
integriert werden und sie nutzen
allen Kindern. Für eine
erfolgreiche Umsetzung ergeben
sich daraus Folgerungen für den
nötigen Verzicht auf eine
Notengebung und die Notwendigkeit
einer Flexibilität. Beschrieben
wird auch die Verankerung in der
Lehrerschaft und deren Förderung.
Eine
steigende Flut hebt alle Schiffe -
Entwicklung der Talente und
Begabungen aller Schüler
von Joseph Renzulli
Dr.
Renzulli beschreibt hier einen
Plan - das School Enrichment Model
-, der sich als wirksam erwiesen
hat, wenn es darum geht,
signifikante Veränderungen im
Schulwesen herbeizuführen, indem
effektivere Praktiken in
bestehende Schulstrukturen
integriert werden. Er beschreibt
neben dem Einsatz des SEM
(schoolwide Enrichtment model) vor
allem Einflüsse auf nötige
Änderungen den Akt des Lernens,
die Nutzung der Zeit und den
Veränderungsprozess selbst. Dabei
nimmt er zusätzlich die
beteiligten Personengruppe in den
Blick.
Die
Ziele eines stagnierenden
Bildungssystems ändern: Das Warum
und das Wie von
Josef Renzulli
Ein
Bildungssystem, das zur
Vorbereitung von Arbeitern auf die
industrielle Revolution konzipiert
wurde, beherrscht noch immer den
Unterricht in Klassenzimmern auf
der ganzen Welt, die von streng
kontrollierten Lehrplänen der
Bildungsministerien beherrscht
werden. Das Informationszeitalter
hat uns jedoch jetzt die Mittel an
die Hand gegeben, um zu
untersuchen, was hoffentlich zu
mehr Freude und Engagement beim
Lernen führt. Damit liegen sowohl
das Problem als auch seine Lösung
auf der Hand.
Beurteilung
für das Lernen: Das fehlende
Element zur Ermittlung des hohen
Potenzials in einkommensschwachen
Gruppen und Minderheiten
von Josef Renzulli
Eine
wichtige Kontroverse im Bereich
der Begabtenförderung ist die
Unterrepräsentation von
Einkommensschwachen, Minderheiten
und zweisprachigen SchülerInnen.
Strategien zur Bewältigung dieser
Herausforderung sind die
Verwendung universeller
Screening-verfahren und lokaler
Normen. Diese nützlichen
Empfehlungen konzentrieren sich
jedoch nach wie vor auf
traditionelle Testverfahren, die
messen, was SchülerInnen bereits
wissen, und übersehen andere
wichtige Eigenschaften, die zu
einer hohen kreativer
Produktivität beitragen. Die
Beurteilung für das
Lernens untersucht Eigenschaften
wie Interessen,
Unterrichtspräferenzen, bevorzugte
Ausdrucksweisen und exekutive
Fähigkeiten.
SEM-Pädagogik
für zukünftige Führungskräfte
von Josef Renzulli und Sally Reis
Wie
können wir Begabung so definieren
und fördern, dass sie die Kraft
hat, das Leben zu verändern und
eine positive moralische Ethik bei
jungen Menschen zu schaffen? Und
wie können wir hochbegabte junge
Menschen dazu ermutigen, ihre
kreativen und forschenden
Fähigkeiten für die Schaffung von
Sozialkapital zu nutzen?
Operation
Hahnentritt: Eine positive
Perspektive für die Entwicklung
der sozialen Intelligenz
von Josef Renzulli sowie Michelle M.
Sands und Nancy N. Heilbronnor
Dieser
umfangreiche Artikel von Prof
Renzulli und Kolleginnen
beschreibt ausführlich den
Hintergrund des bekannten
Drei-Ringe-Modells: eine Basis aus
individuellen und
gesellschaftlichen sozialen
Einflüssen, durch die der Fokus
auf die kognitiven Begabungen von
Kindern und Jugendlichen
ausgeweitet wird.
Die
fünf Dimensionen der
Differenzierung von
Josef Renzulli und Sally Reis
Dieser
kurze Artikel befasst sich mit
Differenzierung und den
Möglichkeiten, wie Lehrkräfte den
regulären Lehrplan anpassen und
differenzieren können, um den
akademischen Bedürfnissen aller
ihrer SchülerInnen gerecht zu
werden. Jede der fünf Dimensionen
- Inhalte, Stratgien,
Raumgestaltung, Produkte und vor
allem die Lehrkraft selbst - wird
in ihren Möglichkeiten
dargestellt.
Legasthenie
trifft Hochbegabung
in Zusammenarbeit mit Bianka Kröger
Treffen Legasthenie und
Hochbegabung aufeinander, kann es
sein, dass man sowohl das eine als
auch das andere in den ersten
Schuljahren nicht bemerkt. Beides
kann sich gegenseitig maskieren. Ein
Artikel aus dem Blog von Bianka
Kröger.
Umgang
mit doppelt anderen Kindern
(2e): Kurzanleitung für Eltern
von Flavio Castiglione Méndez
Werden
Eltern mit der Diagnose
„hochbegabt, aber...“
konfrontiert, so kommen viele
Fragen auf. Dabei gilt für
Eltern: Das Kind ist zuerst
einmal ein Kind! Das gilt auch
und im Besonderen für doppelt
andere Kinder (2e). Der Artikel
vermittelt Grundlagen und
Anregungen für ein gutes
Familienleben.
Hochbegabung
oder AD(H)S? Keine leichte
Frage!
Viele
Verhaltensweisen, die gemeinhin
Kinder mit einer
Aufmerksamkeitsstörung AD(H)S
zugeschrieben werden, kommen
auch bei hochbegabten Kindern
vor. Damit stiegt das Risiko,
dass statt einer Hochbegabung
eine Krankheit diagnostiziert
wird. Das hat für die
Entwicklung der Kinder negative
Auswirkungen. Deshalb lohnt ein
genauerer Blick!
Hochbegabt
und hochsensibel
Eine
häufige Kombination die von
Eltern Fingerspitzengefühl und
Flexibilität verlangt, damit
beides das Familienleben
bereichert.
__________________
Zu diesem Thema stellt Julie Skolnick in den USA viel Material bereit. Diese Übersetzungen sind danach ausgewählt, dass sie vor allem für Eltern Anregungen bieten. Die Originaltexte sind jeweils verlinkt.
Die
kleine Eltern-Toolbox von
Julie Skolnick
Kurze
Tipps, die häufige Themen von
Eltern knapp zusammenfassen. Ein
1.Hilfe-Kasten, der gut sichtbar
abgelegt werden kann ;-)
Inhalt:
ein Strategie-Spickzettel, drei
Strategien für Pflichten, Hilfe
bei großen Gefühlen, Vokabular
zur Erziehung und Informationen
zu Übererregbarkeiten
Die
große Eltern-Toolbox
von Julie Skolnick
Kurze
Tipps zum Familienleben mit
doppelt außergewöhnlichen
Kindern, die häufige Themen von
deren Eltern knapp
zusammenfassen: Eine kurze
Erklärung zum Begriff 2e,
grundlegende Strategien, der
Umgang mit großen Emotionen,
Strategien für Pflichten, etwas
zu Übererregbarkeit und Tipps
zur Emotionsregulierung für
Erwachsene
Die
gefährliche Abschwächung des
Begriffs "begabt"
von Julie Skolnick
Es
gibt eine Bewegung, die den
Begriff "begabt" durch den
Begriff "fortgeschrittene
Lernende" ersetzen will. Dies
ist ein Versuch, eine
Bezeichnung, die für weit mehr
als nur intellektuelle
Fähigkeiten steht, zu
"verstümmeln" und die Änderung
mit dem irreführenden Ziel zu
verbinden, allen Menschen ein
bereicherndes Lernen zu
ermöglichen. Ein besserer Ansatz
wäre es, sich nicht länger auf
die Semantik zu konzentrieren,
sondern Maßnahmen zu entwickeln,
die auf die Bedürfnisse der
verschiedenen Lernenden
eingehen.
Umgang
mit (Hoch-)Begabung und AD(H)S -
eine stärkenorientierte Sicht
von Julie Skolnick
Die
Merkmale von AD(H)S und
(Hoch)Begabung sind ähnlich und
es gibt bei Kindern oft Fälle,
in denen sogar beides
gleichzeitig festgestellt wird.
Leider liegt der Fokus im Umgang
mit den Kindern auf auf den
Defiziten. Dabei brauchen alle
Kinder eine individuelle
Wahrnehmung ihrer Stärken, um
selbstbewusst an ihren
Herausforderungen arbeiten zu
können.
Positive
Unterstützung bei
Lernschwierigkeiten
von
Julie Skolnick
Auf
Lernschwierigkeiten aufgrund von
abweichendem Verhalten wird oft
mit mehr Disziplin reagiert –
zum Frust für alle Beteiligten.
Mit einer positiven
Herangehensweise verbessert sich
das Verhalten des Kindes, so
dass eine neue Grundlage für
erfolgreiches Lernen geschaffen
wird. Einfache Änderungen in
Schule und Zuhause helfen vor
allem hochbegabten Kindern mit
AD(H)S, aber ganz sicher nicht
nur denen!
Negative
Selbstgespräche überwinden
von Julie Skolnick
Weil
"Sinn" so wichtig und so groß
ist und bei Menschen mit
Begabung und doppelter
Andersartigkeit (2e) dazugehört,
beeinträchtigt die Angst vor dem
Scheitern die Fähigkeit,
Maßnahmen zu ergreifen, die uns
helfen könnten, eine Verbindung
herzustellen. Diese Gedanken
können uns in einen Strudel von
negativen Selbstgesprächen
führen. Diese negativen Sätze
können wir durch bessere
Selbstgespräche ersetzen!
Über
das Verhalten hinausblicken
von Julie Skolnick
Wenn
Besonderheiten nicht verstanden
werden, geraten negative
Annahmen leicht außer Kontrolle.
Das Ergebnis ist leider, dass
unsere hochbegabten und
insbesondere unsere 2e-Kinder
oft missverstanden werden.
Sechs
Schritte zur Selbstliebe
von Julie Skolnick
Erwähnt
man den Begriff Selbstliebe, so
kommen oft Aussagen wie:
"Wirklich? Selbstliebe? Was hat
das mit meinem realen Leben zu
tun? Ich brauche umsetzbare
Schritte, um mein Leben JETZT
besser zu machen!" Dabei ist
Selbstliebe ist das A und O bei
all diesen Themen! Julie
Skolnick hat dieses Thema gerade
für 2e (zweifach
außergewöhnliche) Menschen
tiefer beleuchtet.
Beruhigen
Sie den Gedankensturm
von Julie Skolnick
"Hurricane
Mind" – eine gute Beschreibung
für das, was im Hirn eines
2e-Menschen vor sich geht. Der
2e-Gedankensturm sieht so aus:
ein Gedanke führt zu einem
weiteren Gedanken, führt zu
einer weiteren Entdeckung u. s.
w. Viele haben dann den tiefen
Wunsch, das Gehirn abzuschalten.
Julie Skolnick hat Strategien
vorgestellt, wie man präsent
bleibt, wie man freundlich zu
sich selbst ist und wie man
Gedanken wahrnimmt und sie dann
loslässt. Zusätzlich geht es
auch um die Anwendung auf
soziale Interaktionen.
Und
was ist mit den Eltern? 40 Jahre
Beratung in der DGhK
Im
Jahr 2018 feierte die Deutsche
Gesellschaft für das hochbegabte
Kind (DGhK) sein 40-jähriges
Bestehen. Außerdem erhielt ich
als Präsidentin die Einladung,
den Verein im Jahr 2019 auf der
Konferenz des World Giftedness
Center als eine von fünf
herausragenden Interessengruppen
weltweit zu präsentieren.
Ent-wicklung
der Rolle: Die Bedürfnisse und
Einflüsse der Eltern
hochbegabter Kinder
Begabungs-
und Begabtenförderung beginnt
nicht erst, wenn Kinder in den
Kindergarten oder in die Schule
kommen. Die ersten und
wichtigsten Förderer der Kinder
sind ihre Eltern. In schwierigen
Phasen oder bei Problemen, die
mit besonderen Begabungen oder
Hochbegabung in Zusammenhang
gebracht werden, sind neben den
Fachleuten wie Kinderärzten oder
Psychologen oft Vereinigungen
von und für Eltern hochbegabter
Kinder wichtige Anlaufstellen.
Je nach Alter des Kindes
unterscheiden sich die Anliegen
der Eltern und damit auch die
Aufgaben der Vereine, die Eltern
unterstützen und begleiten.
Kooperation
der DGhK mit der
Begabungsförderung in Bremen:
Gemeinsam mehr erreichen
Facharbeit
als Abschluss der Weiterbildung
zur Talentlotsin: Die
Kooperation der
Vernetzungsstelle
Begabungs-förderung (VBB) in
Bremen mit dem Regionalverein
Niedersachsen/Bremen der DGhK
(RV Nds/HB) ist über lange Jahre
aufgebaut und gepflegt worden.
Diese Facharbeit soll
Hintergründe und Grundlagen
vermitteln, mehr Details
aufzeigen und damit
Gelingensfaktoren für die gute
Kooperation aufzeigen. Als
Facharbeit führt sie auch
relevante Quellen mit auf.
Rezension
zum Buch „Mathematik ist PriMa –
Zur Förderung von
Kindern mit einem
hohen mathematischen Potenzial“
von Prof. Marianne Nolte
Mathematikförderung von
Grundschulkindern an der Uni –
so macht man das! Langjährige
wissenschaftliche Arbeit,
Begabungsförderung,
Mathematik, Grundschulkinder –
das zusammenzubringen und
zusammenzuhalten ist schon
eine erstaunliche Arbeit und
macht neugierig auf das neuste
Buch von Prof. Marianne Nolte.
"Klug
zu sein reicht
nicht aus"
Interview mit
James Webb
James
T. Webb ist
vielen als
Autor bekannt.
Sein Buch
„Hochbegabte
Kinder – Das
große Handbuch
für Eltern“
findet sich
bei vielen
Eltern
hochbegabter
Kinder im
Regal. Dieses
Interview fand
am Rande des
Bildungskongresses
in Münster am
12.09.2015
statt. James
Webb hatte
hier am 10.9.
in einem
Workshop über
die
Elternkurse
des
SENG-Instituts
(Supporting
Emotional
Needs of the
Gifted)
berichtet und
am 11.09.
einen
englischen
Hauptvortrag
mit dem Titel
„Being Bright
is not Enough
- Social and
Emotional
Needs of
Gifted
Children"
gehalten. Es
sprachen:
Martina
Rosenboom,
Präsidentin
der DGhK, und
James Webb.
Die
Suche nach Sinn – Das letzte
Buch von James Webb
James
T. Webb ist vielen als Autor
bekannt. Sein Buch
„Doppeldiagnosen und
Fehldiagnosen bei Hochbegabung –
Ein Ratgeber für Fachpersonen
und Betroffene“ hat viele
Diskussionen neu befruchtet und
unter anderem zur Gründung der
„Initiative gegen Fehldiagnosen
bei hochbegabten Kindern“
geführt. Jetzt ist „Die Suche
nach Sinn“ erschienen – wieder
im Hogrefe-Verlag und wieder
übersetzt von Cathrine Hornung.
Dazu sprach jetzt Martina
Rosenboom von der DGhK mit Dr.
Susanne Lauri vom Verlag
Das
Rätselhafte der Hochbegabten
annehmen
Interview
mit Claudia Niklas zu ihrem Buch
„Die Rätselhaften“
Rezension:
„AD(H)S und Hochbegabung“
Im
Jahr 2022 ist ein neues Buch von
Dr. med. Helga Simchen
erschienen. Sie ist als Autorin
zahlreicher Bücher im
Themenbereich ADS bekannt und
der neue Titel nimmt sich der
Kombination von AD(H)S mit
Hochbegabung an.
gemachtes
Underachievement - Die
Schwierigkeiten armer (begabter)
Kinder in der Bildung
Ich
habe zwei Bücher gelesen, die
dasselbe Thema beleuchten:
Welche Schwierigkeiten Kinder
aus Familien mit „niedrigem
sozio-ökonomischen Status“ in
der Bildung haben. Das betrifft
Kinder jeden Alters in armen und
bildungsfernen Familien. Und
Bildung betrifft nicht nur
Schulen, sondern auch die vielen
außerschulischen
Bildungsangebote, wie sie z.B.
auch von der DGhK angeboten
werden.
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